Logopaedie


Logopädie

hören – sehen – bewegen – handeln – begreifen – sprechen

In der Logopädie werden die Kinder in Einzeltherapiestunden oder in Kleinstgruppen im Bereich der Kommunikation gefördert. Jedes Kind soll angemessene Verständigungsmittel durch die Lautsprache oder durch andere unterstützende oder nonverbale Kommunikationsmittel erwerben.

Der Logopädie liegt ein ganzheitliches therapeutisches Konzept zugrunde. In spielerischer Weise wird das Kind in verschiedenen Sinnes- und Wahrnehmungsbereichen angesprochen. Durch die Verbindung von Bewegung und handelndem Tun kann es die Kommunikations- und Sprachfähigkeiten erweitern. Übungen im Bereich der Mundmotorik unterstützen die Entwicklung der Artikulation.

Die Therapie richtet sich nach den individuellen Ressourcen und Voraussetzungen des Kindes. Kinder mit Spracherwerbsverzögerungen und –beeinträchtigungen, Sprech- und Stimmauffälligkeiten und Einschränkungen in der Mundmotorik werden in der Einzeltherapie oder in Kleinstgruppen gefördert.

Die Sprachtherapie im Rahmen einer Sonderschule ist eines der umfassendsten Fachgebiete der Logopädie. Es sind Kinder von der Vorstufe bis zur Abschlussklasse vertreten, alle möglichen logopädischen Themen können eine Rolle spielen, und die Bedürfnisse der Kinder sind sehr individuell. So kann sich beispielsweise das eine Kind mit der Lautsprache verständigen während ein anderes auf technische Hilfsmittel oder Gebärden angewiesen ist.

Unserer sprachtherapeutischen Arbeit liegen folgende Prinzipien zugrunde (vgl. Jenni 2008):
- Jeder Mensch hat seine eigene individuelle Entwicklung
- Die Förderung richtet sich am (kognitiven) Entwicklungsstand
- Oberstes Ziel ist die Verbesserung der Kommunikationsfähigkeit
- Der Einbezug der Eltern und des pädagogischen Umfeldes ist wichtig
- Fortlaufende Überprüfung, ob unsere Handlungsweisen sich mit unseren Intentionen decken, ist unerlässlich
- Kleinschrittiges Vorgehen und gemeinsame Freude über das Erreichte

Die Logopädie basiert auf einem ganzheitlichen therapeutischen Konzept. Mit einer Sprachtherapie sollen die kommunikativen Fähigkeiten und Möglichkeiten der Schüler und Schülerinnen mit einer Entwicklungsbeeinträchtigung verbessert werden, und das Umfeld der Kinder und Jugendlichen soll für die Kommunikation optimal gestaltet werden.
In spielerischer Weise wird ein Kind in der Therapie in verschiedenen Sinnes- und Wahrnehmungsbereichen angesprochen. Durch die Verbindung von Bewegung und handelndem Tun mit der Sprache kann es seine Kommunikations- und Sprachfähigkeit erweitern. Eine Therapie richtet sich stets nach den individuellen Ressourcen und Voraussetzungen des Kindes.

Zu Beginn einer Sprachtherapie – an unserer HPS in der Regel in der Vorstufe oder im ersten Schuljahr – erfolgt für die einzelnen Kinder eine umfassende logopädische Abklärung in der Klassen- und Einzelsituation. Ausgehend davon werden die eventuelle Therapiebedürftigkeit sowie das weitere Vorgehen mit allen Beteiligten abgesprochen.
Derzeit sind gut 50 Prozent der HPS-Schülerschaft in logopädischer Therapie. Die Massnahmen und Angebote werden sehr sorgfältig ausgewählt und abgestimmt. Die Zusammenarbeit mit Eltern, Lehrkräften und anderen Fachpersonen ist grundlegend und ermöglicht so eine nachhaltige Umsetzung des Gelernten im Alltag.


Die Zusammenarbeit der Logopädinnen und Logopäden mit den Eltern, den Lehrkräften und anderen Therapeutinnen und Therapeuten ist grundlegend, um das Gelernte im Alltag umzusetzen.

www.logopaediemittelrheintal.ch